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Donnerstag, 28. Dezember 2017

Quilt-Block Jacobs Ladder - bereit zum Endspurt!

Ich hoffe, ihr hattet alle ein schönes Weihnachtsfest und habt die Feiertage gut überstanden!

Bei uns war es eher ruhig und so habe ich es tatsächlich am Abend des 2. Weihnachtstages geschafft, den Block für November beim Quilt Along "6 Köpfe 12 Blöcke" zu nähen! Damit bin ich meinem erklärten Ziel, alle Blöcke noch in diesem Jahr fertig zu nähen, ein gutes Stück näher gekommen.

Und da ich heute sturmfreie Bude habe, steht für den Nachmittag der Dezemberblock auf dem Plan. Aber jetzt zeige ich euch erstmal meinen Quilt-Block. Das Muster nennt sich Jacob's Ladder - könnt ihr erkennen warum?






Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und Gesundheit, Kreativität und Glück für 2018!

Liebe Grüße 
Kathrin

Verlinkt bei RUMS 


Sonntag, 24. Dezember 2017

Frohe Weihnachten mit Patchwork-Weihnachtsbaumdecke

Weihnachten kommt immer so plötzlich... geht euch das auch so? Und da dieses Jahr der Heiligabend auf den vierten Advent fällt, ist die Vorweihnachtszeit ja auch objektiv gesehen ziemlich kurz.

Mir ist natürlich wieder das Gleich passiert wie im letzten Jahr. Obwohl ich mir fest vorgenommen hatte, schon im Oktober mit dem Besorgen und Herstellen der Geschenke anzufangen, habe ich wieder bis gestern Abend die Nähmaschine heißlaufen lassen. 

Aber zum Glück habe ich alles geschafft und kann jetzt mich entspannt zurücklehnen. Nur der Baum, den wir gestern noch sozusagen Last Minute besorgt haben, den haben wir heute morgen noch geschmückt.



Die Decke, die unter dem Baum liegt, habe ich letztes Jahr in den Tagen nach Weihnachten (!) genäht. Für das letzte Weihnachten kam damit dieses Spontanprojekt, für das ich Reste von drei Weihnachtsstoffen verwertet habe, leider zu spät. Aber dieses Jahr kann ich mich die ganzen Weihnachtstage darüber freuen.





Unten zeige ich euch noch ein paar Fotos vom Entstehungsprozess und der fertigen Decke. 

Ich wünsche euch und euren Familien frohe Weihnachten und wunderschöne Feiertage! Genießt die Zeit mit euren Lieben und bleibt gesund!

Liebe Grüße
Kathrin



Ich brauch Plaaaatz!!! Das Stecken des 150 m x 150 großen Quilt-Sandwich geht nur auf dem Boden.


Eine große Decke unter einer kleinen Nähmaschine. Hier nähe ich die drei Stofflagen (Oberteil, Volumenvlies und Rückseitenstoff) im Nahtschatten zusammen. Dabei habe ich ziemlich viel geflucht, weil ich mich immer wieder an den Stecknadeln gestochen habe. :D


Zwischenstand. Hier sieht man auch den Rückseitenstoff.

Donnerstag, 27. Juli 2017

Nählebenszeichen vom Bernina Medaillion Quilt (2. Border)

"Ich freue mich immer, wenn ich etwas neues auf deinem Blog sehe" sagte kürzlich eine Freundin von mir. Da war es natürlich gleich da, mein schlechtes Gewissen. Solange habe ich nichts mehr gebloggt! Aber weil ich mich natürlich auch freue, wenn sich jemand freut, ist mir der Wunsch natürlich Befehl und ich melde mich mit einem kleinen "Näh-Lebenszeichen". :)

Von meiner Patchworkbegeisterung und meiner Teilnahme am Bernina Medallion Quilt-Along habe ich hier ja schon berichtet. Der QAL - ja, mit quälen hat das manchmal auch zu tun ;) - ist zwar schon zu Ende, fertig ist mein Quilt-Top natürlich aber noch nicht. Ich habe
mich in letzter Zeit doch zu sehr  durch berufliche und andere Nähprojekte ablenken lassen.

Aber weil ich immerhin schon zwei Border geschafft habe, gibt es hier jetzt für euch einen kleinen Zwischenstand über mein aktuelles Groß- und Langfristprojekt.




 
Einige Male habe ich beim Nähen geflucht. Zum Beispiel beim Zentrum, für das ich den Feathered Star ausgewählt habe: "Und davon jetzt 48 Stück nähen - das ist nicht deren Ernst, oder??" Oder gerade jetzt bei den Kreisen: "36 Kreise von Hand applizieren - och neeee..." Und jetzt beim aktuellen Schritt: "36 Flying Geese Blöcke??? Dafür brauche ich Monate!!!!"

Anders als mit Masochismus kann ich es eigentlich nicht erklären, dass ich an diesem Quilt Along drangeblieben bin. :D Ein kleines bisschen liegt es aber auch darin, dass die Näherei DOCH fürchterlich Spaß macht und dass ich beim Betrachten des (Zwischen-) Ergebnisses jedes Mal vor Stolz fast platze. Und das wollte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Ich habe mich inspiriert von meinem zweiten Mug Rug für eine Kombination von roten, blauen, türkis und grünen Stoffen mit weißem Hintergrundstoff entschieden. Rot, blau und türkis gehören eh zu meinen Lieblingsfarben und das grün gesellte sich später eher zufällig dazu.


Interessanterweise habe ich wenig Stoff nur für diesen Quilt gekauft, das meiste kommt tatsächlich direkt aus den Restekisten bzw. ich habe es bei dem Stoff für den Quilt Along 6 Köpfe 12 Blöcke (den ich in letzter Zeit schändlich vernachlässigt habe) abgezweigt.

Für das Zentrum mit dem wunderschönen Feathered Star habe ich wirklich ganz schön lange gebraucht. Aber es hat sich definitiv gelohnt, ich kann mich daran gar nicht sattsehen (und übersehe die Nähfehler jetzt auch einfach mal).




Der ersten Rand mit den Kreuzen ging da schon schneller. Zwar musste ich bedingt durch Urlaub und Arbeitsstress im März eine längere Nähpause einlegen, aber von der reinen Näh- und Zuschneidezeit war ich an ca. sechs Abenden damit durch.



Danach kam die zweite Border mit besagten von Hand zu applizierenden Kreisen an die Reihe. Und obwohl mir anfangs vor dieser Arbeit gegraut hat, fand ich sie letztendlich erstaunlich entspannend. Abends gemütlich auf dem Sofa nähen - das hat doch auch mal was!




Jetzt steht der nächste Border an, die Flying Geese (http://blog.bernina.com/de/2017/04/border-3-medaillon/). Einen Block habe ich schon genäht, und viele viele Geese zum Vernähen sind auch schon fertig. Mal sehen, wann ich dazu komme, hiermit weiterzumachen. Ich bin jedenfalls immer noch fest entschlossen, dieses Quilttop fertig zu stellen. :)

Und wie sieht es bei euch aus - hattet ihr schon mal ein Nähprojekt, dass euch so richtig gefesselt hat obwohl es super-aufwändig war und ihr euch zwischendurch immer mal gefragt habt, warum ihr euch sowas freiwillig antut? :)

Liebe Grüße
Kathrin


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Donnerstag, 2. März 2017

Mug Rug Mania

Seit Anfang des Jahres bin ich offiziell im Patchwork-Fieber. Und so gibt es heute von mir einen "Patchwork-RUMS"! :)




Angefangen hat das ganze mit einem "Christmas Tree Skirt" (einer Decke für den Weihnachtsbaum), den ich aus Zeitmangel erst nach Weihnachten genäht habe. Den wird es hier sicher später in diesem Jahr auch noch zu sehen geben. :) Das hat so viel Spaß gemacht, dass ich tiefer in das Thema Quilting einsteigen wollte. 

Da kam der Quilt Along von "6 Köpfe 12 Blöcke" gerade recht. An der Aktion beteiligen sich verschiedene Bloggerin und posten bis Ende 2017 jeden Monat in ihrem Blog eine Anleitung für einen Quilt-Blog. Ausgeschrieben war der Quilt Along für Anfänger und ich war sofort Feuer und Flamme. Der Januarblock war schnell genäht - mangels richtiger Patchworkstoffe und zum Üben erstmal aus Fahnentuch. 

Mit dem Ergebnis war ich noch nicht ganz zufrieden, da sich das Fahnentuch ziemlich verzogen hatte. Ich hatte aber Blut geleckt und beschloss, mir bei der nächsten Gelegenheit "richtige" Patchworkstoffe zu besorgen. Nur wie die Wartezeit bis dahin überbrücken? Schöne Patchworkstoffe in großer Auswahl sind in Bremen und umzu leider nicht so leicht zu kriegen. Es gibt zwar sogar einen Patchworkladen in Ritterhude, allerdings mit leider sehr begrenzten Öffnungszeiten.

Vom Quilt-Virus befallen durchstöberte ich das Netz nach Patchworkideen und stieß auf die Idee der Mug Rugs. Das sind große Untersetzer oder kleine Tischsets (je nach Betrachtungsweise) auf denen gerade genug Platz ist für einen Becher Tee oder Kaffee und eine kleine Süßigkeit dazu. Super zum Patchwork und Quilten üben und da wir einen Glastisch haben, auch eine gute Ergänzung für unser Wohnzimmer. :)

Den ersten und oben schon gezeigten Mug Rug habe ich nach dieser Anleitung genäht. Das Muster nennt sich "Flying Geese" und ich finde es einfach wunderschön.



Für den Mug Rug habe ich nur Stoffe aus meiner Restekiste verwendet. Das Binding habe ich per Hand genäht - das ist vielleicht eine Fummelei! ;) Aber es hat sich gelohnt.

Ich habe mich dabei vor allem nach diesem Tutorial von der Quiltmanufaktur gerichtet. Die Art, wie die Enden des Einfassungsstreifen miteinander verbunden sind, gefiel mir allerdings nicht ganz so gut. Daher habe ich mich bei dem zweiten Mug Rug, den ihr weiter unten seht, mal an einem sogenannten "Mitered joint" nach dieser Anleitung von Crazy Mom Quilts (ihr müsst ganz runterscrollen oder einfach auf der Seite nach "Mitered joint" suchen) versucht. Das gefällt mir persönlich besser.


Für meinen zweiten Mug Rug habe ich mich für das Muster "Railfence" entschieden. Ich hatte am Anfang ein bisschen Bammel, ob ich es wohl schaffe, die einzelnen Blocks sauber genug zu arbeiten. Am Ende war ich jedoch ganz erstaunt, wie gut alles zusammen passt.
Oben sieht man den Mug Rug im Einsatz mit einer Tasse Ostfriesentee und einem Buchweizen-Tartelette mit Marzipan-Sahne-Quark-Topping. Darauf karamelisierte Walnüsse und Birnenstückchen - yummy!! :)

Aber zurück zum Mug Rug, bevor ich hier vor Appetit auf die Tastatur sabbere. ;) 

Ich finde, dass Mug Rugs nicht nur ein gutes Mittel sind, Patchen, Einfassen und Quilten zu üben. Man kann an ihnen auch sozusagen relativ gefahrlos (d. h. ohne viel Stoff zu verbraten) neue Stoffkombinationen ausprobieren, die sich dann auf größere Quilt übertragen lassen.

Und obwohl man ja sagt, dass Eigenlob stinkt, muss ich zugeben, dass ich von der Stoffkombi des zweiten Mug Rugs so begeistert bin, dass ich diese Kombination auch für den Quilt, den ich im Rahmen des Bernina Medaillon Quilt Along nähe, verwenden werde. 


Richtig gelesen, ich bin anscheinend so nachhaltig infiziert, dass ich neben dem "6 Köpfe 12 Blöcke" auch Mitte Februar in den Bernina Quilt Along eingestiegen bin. :D Die ersten Ergebnisse kann ich hoffentlich bald hier zeigen. Im Gegensatz zu "6 Köpfe 12 Blöcke" ist dies ein Quilt Along für Fortgeschrittene und ich habe eine Weile gezögert, ob ich mitmachen soll. Aber ich habe mich getraut und bin bisher mit dem Zwischenergebnis ganz zufrieden. :)

Auf diesem Foto kann man den Railfence Mug Rug noch etwas besser erkennen. 



Ich mache mich jetzt an die Vernichtung des fotografierten Törtchens und schaue während dessen bei RUMS vorbei, was die anderen Ladies so genäht haben. :)

Liebe Grüße
Kathrin


Verlinkt beim: RUMS

Samstag, 4. April 2015

Frohe Ostern wünscht Familie Hase!

In den letzten Wochen kamen das Nähen und das Bloggen zu kurz. Viel zu kurz. Ich war auf einer Konferenz und dann eine Woche später auf Dienstreise. An den Wochenenden war auch irgendwie immer was los. Und die nächsten Wochenenden sind auch schon wieder total verplant....

Aber zum Glück konnte ich mich die letzten beiden Abenden zwischendurch mal kurz an die Nähmaschine setzen und kann jetzt meine Ostergrüße durch die Familie Hase verkünden lassen! ;)

Zwei von ihnen haben sich bei uns im Garten versteckt - sie scheinen noch etwas schüchtern zu sein:



Es hat ein bisschen Überredungskunst gekostet, aber dann haben sie sich doch noch in voller Pracht gezeigt. ;)


Ihre Verwandten sind schon am Samstag mit ein paar leckeren Süßigkeiten zu meinen Eltern und meinem Bruder gehoppelt. Hier sieht man sie kurz vor ihrer Abreise:


Die Vorlage für die Hasen gibt es bei Aprilkind und die Stoffe sind von Tchibo.

Ich wünsche euch ein tolles Osterfest, genießt die Tage zusammen mit euren Liebsten!

Viele Grüße,
Kathrin










Donnerstag, 26. Februar 2015

Mein Büro soll schöner werden!


Viele von uns - mich eingeschlossen - verbringen unter der Woche einen großen Teil ihrer Zeit am Schreibtisch im Büro. Ich finde, das ist ein guter Grund, sich dort sein Umfeld möglichst so zu gestalten, dass man sich wohlfühlt. Leider kann man oft allerdings nicht allzu viel beeinflussen: Das Bürogebäude und die Büromöbel stehen ja in den meisten  Fällen schon da und auch seine Kollegen kann man sich in der Regel nicht aussuchen... Wobei ich mich bezüglich der genannten Dinge durchaus glücklich schätzen kann, denke ich. 

Bisher fehlte meinem Arbeitsplatz allerdings noch so ein bisschen der individuelle Touch. Also habe ich kurzerhand damit angefangen, mir ein paar kleine, feine Accessoires für mein persönliches Büro-Verschönerungsprogramm zu nähen.   


Und die möchte ich euch heute gerne mal vorstellen. 

Der jüngste Neuzugang zu meinem DIY-Büro-Ensemble ist mein Handballenkissen für die Nutzung der Computermaus.  




Es sieht zwar recht unscheinbar aus, aber ist wirklich ein Must-have, wenn man so wie ich bei der Mausbenutzung öfter mit Druckstellen am Handballen oder einem steifen Handgelenk zu kämpfen hat. Mit meinem tollen Handballenkissen ist das nun zum Glück Vergangenheit. Gefüllt habe ich es mit Dinkelspelz, das man beispielsweise bei Butinette bestellen kann. Und es ist wirklich fix genäht, so dass es sich auch sehr gut als Geschenk für andere   "Schreibtischtäter" eignet. Ich plane, hier demnächst auch noch ein kleines Tutorial für das Kissen zu schreiben. 




Ein weiteres von mir sehr geschätztes Accessoire ist das kleine Federmäppchen, dass ich mir inspiriert durch eine pattydoo-Anleitung für eine Stiftmäppchen genäht habe. Ich hatte es zunächst wie bei pattydoo beschrieben in Tetraeder-Form genäht. Allerdings erschien mir diese Form dann doch nicht so zweckmäßig, weil das Mäppchen so in einer Tasche ziemlich viel Platz wegnimmt. Ich habe die kurzen Seiten des Mäppchens kurzerhand wieder aufgetrennt und das gute Stück dann "platt" zusammengenäht. So kann ich es super in meine Laptop-Tasche stecken, falls ich mal auf einen Kundentermin muss. 






Auf den Kundentermin nehme ich dann auch gleich mein Notizbuch mit, für das ich mir eine hübsche Hülle genäht habe.  Falls ich dann doch mein Stiftmäppchen mal vergessen haben sollte, ist das halb so wild, denn die Notizbuchhülle hat  eine kleine Schlaufe für einen Kugelschreiber. So habe ich immer was zu Schreiben dabei. :) 





Und zu guter Letzt ist da noch mein kleines Schreibtisch-Utensilo, in dem ich die wichtigsten Dinge immer griffbereit habe.  


Das war meine kleine Schreibtisch-Kollektion, ich hoffe, sie gefällt euch. Habt ihr euer Büro auch mit selbstgenähten Accessoires verschönert?

Als nächstes plane ich, mir für das Büro noch eine Mappe, so wie man sie bei Schnabelina sehen kann, zu nähen. Ich glaube, so eine Mappe ist ganz praktisch, wenn man zu einem Termin ein paar Unterlagen mitnehmen muss, aber nicht unbedingt eine große Tasche mitnehmen will. Die Materialien dafür warten schon in meinem Nähzimmer - jetzt muss ich nur noch etwas Muße finden, die Mappe zu designen und natürlich zu nähen.

Viele Grüße,
Kathrin  

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RUMS

Samstag, 20. Dezember 2014

Geschenkidee für Leseratten und Couch-Potatoes

Boah, was für ein Dreckswetter war das heute! Das schrie förmlich nach einem gemütlichen Nachmittag an der Nähmaschine. Und das passte mir auch ganz gut ins Konzept, denn ich habe noch nicht alle Weihnachtsgeschenke zusammen.

Also habe ich die Zeit genutzt, um für meine Oma einen sogenannten Leseknochen zu nähen, mit dem sie es sich in den Wintermonaten auf dem Sofa schön gemütlich machen kann. Und da meine Oma das Internet nur vom Hörensagen kennt, kann ich das auch schon vor Weihnachten gefahrlos hier zeigen. ;)




Falls ihr euch jetzt fragt, was an diesem lustigen Kissen so besonders sein sollt, schaut euch mal diese Grafik zu den verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten an. Gerade für Leute, die ab und zu Rücken- oder Nackenprobleme haben, ist ein Leseknochen eine feine Sache.

Und jetzt zeige ich euch mal, wie ein Leseknochen genäht wird.

Ihr braucht:
- 3 Stücke Stoff, jeweils ca. 50 x 30 cm
- ca. 500g Bastelwatte als Füllung (achtet darauf, dass sie waschbar ist)

Zuerst ladet euch hier die Schablone für den Knochen runter, druckt sie viermal aus und klebt sie in Knochenform an den langen Kanten zusammen. Damit schneidet ihr den Knochen aus euren drei Stoffstücken zu. Ich habe vorher noch ein bisschen Patchworking betrieben. :)



Nehmt zwei der Stücke, legt sie rechts auf rechts und näht dann die obere Hälfte zusammen (in dem Bild mit Stecknadeln markiert).


Die obere Hälfte hochklappen und das dritte Stoffstück rechts auf rechts darauf legen.



Auch hier näht ihr wieder wie oben abgebildet die obere Hälfte zu. Zum Schluss wird die letzte offene Naht zugenäht - Wendeöffnung nicht vergessen! Die sollte ca. 10 cm breit sein und am besten in der Mitte der Naht liegen und NICHT dort, wo am spitzen Ende die drei Stoffstücke aufeinander treffen. Ansonsten wird es nämlich beim Zunähen richtig ätzend...

Nachdem ihr alle Nähte geschlossen habt, könnt ihr das Kissen durch die Wendeöffnung wenden.


Nun muss das Kissen mit der Bastelwatte gefüllt werden - eine langwierige Aufgabe, die mir zugegebenermaßen eher weniger Spaß macht. Um es schnell hinter mich zu bringen, habe ich hektisch so lange Watte in das Kissen gestopft, bis der Stoff an der Wendeöffnung ca. 5 cm weit eingerissen ist... Flicken zwecklos, also kurz schimpfen, tief durchatmen und dann eine Hälfte des Kissens wieder auftrennen. Danach wieder zusammen nähen und mit Ruhe und Geduld den zweiten Füllversuch starten.



Es ist wirklich erstaunlich, wie viel Watte in so ein Kissen passt... Damit die Füllung gleichmäßiger wird, stopft immer nur kleine Büschel Watte hinein, dreht das Kissen nach jedem Stück und schiebt vorsichtig mit der Hand nach. 

Nachtrag vom 04.02.2015: Statt mit Bastelwatte kann man das Kissen auch mit Dinkelspelz füllen. Dinkelspelz ist als Füllung schön weich, allerdings lässt es sich soweit ich weiß nicht waschen und das Kissen knistert dann außerdem etwas - das kann aber auch sehr beruhigend wirken... ;)



Wenn das Kissen prall genug gefüllt ist, schließt ihr die Wendeöffnung noch mit dem Matratzenstich.



Geschafft! Fertig ist das Geschenk für gemütliche Sofastunden! Ich hoffe, es gefällt meiner Oma und hilft ihr auch bei gelegentlichen Rückenschmerzen.




Liebe Grüße,
Kathrin