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Donnerstag, 15. Februar 2018

Nähzone geht fremd: Häkelloop & #2018DIYdontBuy

Der erste Monat (fast) ohne Klamottenkaufen ist um und Lisa von Mein Feenstaub hat dazu aufgerufen, im Februar von den ersten Herausforderungen zu berichten.

Tja. Wenn ich ganz ehrlich bin, gab es da gar keine richtigen Herausforderungen bisher. Gar nichts zu kaufen habe ich allerdings nicht geschafft. Zum einen gab es zwei Paar Socken, die ich kaufen musste, weil ich aufgrund des Orkans Friederike in Koblenz gestrandet war und nicht genug Socken mit hatte. Und zwei T-Shirt-BHs habe ich bestellt, weil ich die wirklich dringend brauchte. Da ich aber auch nicht auf die Idee kommen würde, Socken oder BHs selber zu nähen, zählt das nicht so richtig, finde ich. ;)

Dass ich ansonsten nicht in Versuchung gekommen bin, lag aber wahrscheinlich auch daran, dass ich im Januar ziemlich viel auf Dienstreise war. Daher habe ich im letzten Monat keinen einzigen Klamottenshop von innen gesehen! Und auch fürs Online-Shopping fehlten mir Zeit und auch die Lust.

Viel spannender ist momentan für mich mein E-Book-Projekt für die Handy- und Tablettasche "Ember". Das Probenähen geht jetzt in den Endspurt und ich habe noch einiges zu tun. Nächste Woche möchte ich das E-Book eigentlich gerne online stellen - mal sehen, ob ich das zeitlich auch schaffe.

Da der Januar also mit Dienstreisen und E-Book-Projekt gut gefüllt war, habe ich auch gar nichts für mich genäht. Deshalb zeige ich euch jetzt ein etwas älteres Projekt: Meinen Häkelloop, den ich im Silvesterurlaub 2015/2016 gemacht habe.




Im Urlaub ist Häkeln nämlich für mich die ideale Alternative zum Nähen. Ich hatte zwar auch schon mal meine Nähmaschine mit im Urlaub (wahrscheinlich haltet ihr mich jetzt für komplett bescheuert...), aber im Urlaub zu nähen ist mir mangels Nähzimmer doch zu aufwändig.

Also Häkeln. Da ich nicht der größte Häkelheld bin, habe ich einfach nur Stäbchen gehäkelt. Die Wolle habe ich von meiner Schwiegermama geschenkt bekommen. Sie hat sie irgendwann in den 1980/90ern(?) mal mit dem Plan, daraus einen Pullover zu stricken, gekauft und dann erstmal gut abgelagert. 



Jetzt bei den eisigen Temperaturen kommt der Loop wieder recht oft zum Einsatz und ich freue mich darüber, dass ich so etwas selber herstellen kann.



Mal sehen, wie es die nächsten Monate weitergeht ohne Klamotten kaufen. Auf jeden Fall habe ich schon gemerkt, dass mein Geldbeutel definitiv geschont wird! Das ist schön, denn so kann ich ein wenig für unsere bald anstehende Australienreise sparen.

Für die Reise bzw. genauer gesagt den Flug dorthin plane ich auch schon mein erstes Klamotten-Nähprojekt für dieses Jahr: Eine gemütliche Jogginghose "Roxie" nach dem Schnitt von pattydoo. Und was habt ihr so für DIY-Pläne für die nächsten Monate?

Liebe GRüße
Kathrin


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Donnerstag, 11. Januar 2018

Lieblingswinterpulli Lynn aus Alpenfleece /DIY don't buy 2018

Mein Hoodie nach dem Pattydoo-Schnittmuster Lynn aus kuscheligem Alpenfleece hat mich jetzt schon durch mehrere Winter begleitet (durch wie viele weiß ich leider gar nicht mehr genau!), da wird es höchste Zeit, dass ich ihn hier im Blog mal zeige.

Und was macht man als tapfere DIY-Bloggerin wenn man allein zu Hause ist, aber draußen schönstes Fotowetter? Richtig, selbst ist die Frau! Und so habe ich mich zum allerersten Mal mit dem Stativ und dem Fernauslöser in den Garten zum Fotos machen getraut. Und dabei festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist, sich selbst mit Stativ zu fotografieren! Da stimmt der Bildausschnitt nicht, dann ist es total schief und da gucke ich mal wieder doof... und schweinekalt war es auch noch!

Zum Glück sind aber doch ein paar halbwegs passable Fotos für diesen Blogpost dabei rum gekommen. :)



Ich habe wunderbar kuscheligen Alpenfleece vom Stoffmarkt Holland vernäht - genau das richtige um sich bei eisigen Temperaturen so richtig schön einzukuscheln!

Natürlich hat sich auch bei diesem Pulli wieder ein kleiner Fehler eingeschlichen... findet ihr ihn? ;)


Ganz genau - die Kordel sitzt nicht ganz genau dort, wo sie sitzen sollte. Ich habe leider nicht darauf geachtet, dass das zweite Ösenloch ein Stück weiter höher sitzen müsste. Ich verbuche das mal unter "persönliche Note"...



Auf dem nächsten Foto kommt ein wenig rüber wie kalt es war. Brrr! Zum Glück hat Lynn lange Bündchen mit Daumenloch und die seitlichen Taschen!


Und hier noch mal die Ganzkörpervariante, um die Länge und Weite des Pullis besser einschätzen zu können. Das Originalfoto war übrigens krumm und schief, da muss ich mit dem Stativ echt noch etwas üben! Zum Glück gibt es ja Gimp zur nachträglichen Fotobearbeitung!

Genäht habe ich übrigens in Größe 36, obwohl ich sonst bei Pattydoo eher zur 38 neige. Da der Alpenfleece allerdings einen hohen Elastananteil hat, sitzt er bei mir auch in 36 schön locker.


Ich habe mir vorgenommen, mir in diesem Winter auf jeden Fall noch eine Lynn zu nähen. Der Stoff liegt auch schon bereit, wieder Alpenfleece vom Stoffmarkt.

Ob ich es wohl dieses Jahr schaffe, meine Klamotten komplett selber zu nähen und nichts mehr zu kaufen? Vor kurzem habe ich bei "Mein Feenstaub" den Aufruf zu einer Challenge nach dem Motto "DIY don't buy" gefunden und habe angefangen, über mein Kaufverhalten nachzudenken.

Ich habe schon gemerkt, dass sich durch das Selbernähen beim Konsumverhalten in Bezug auf Klamottenshopping verändert hat. Ich kaufe bewusster und überlege vorher, ob ich ein Teil wirklich brauche oder ob es nur zu schnellen Befriedigung von Konsumgelüsten dient. Auch die Wertschätzung ist eine andere geworden, seit ich weiß, wie viel Arbeit eigentlich beispielsweise in einem Pullover oder einem Shirt steckt.

Hinzu kommt, dass mir oft der Schnitt eines Kleidungsstücks im Laden gefällt, aber nicht das Material. Oder anders herum.Dann denke ich mir "Das nähe ich mir lieber selbst, dann kann ich es genau so machen, wie ich möchte."

Taschen kaufe ich schon seit einiger Zeit gar nicht mehr, sondern nähe sie nur noch selbst - dabei war ich früher bekennend "taschen-kaufsüchtig". ;)

Davor mich vor mir selbst zu verpflichten, alles selber zu nähen, habe ich aber einen ziemlichen Respekt. An eine Jeans würde ich mich beispielsweise noch nicht rantrauen und auch bei einer Bluse oder einem Blazer fürs Büro würde es schwierig werden. Auf der anderen Seite wären das mal spannende neue Nähherausforderungen, aus denen ich sicherlich einiges lernen könnte!

Ich glaube, ich versuche es einfach mal. Und werde hier berichten, ob und wie weit ich vielleicht doch mal schwach geworden bin.

Was sind eure guten Vorsätze für 2018? Habt ihr euch auch schon mal vorgenommen, für einen bestimmten Zeitraum keine Klamotten mehr zu kaufen?

Liebe Grüße
Kathrin

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Donnerstag, 25. August 2016

Summer is back mit dem Maxikleid von Lillesol & Pelle

Eigentlich war mit dem Sommer gar nicht mehr zu rechnen gewesen, da sich das Wetter in den letzten Wochen schon so herbstlich präsentiert hatt. Und jetzt ist er plötzlich wieder da und ich freue ich mich darüber, euch doch noch mein Maxikleid von Lillesol & Pelle zeigen zu können!



Der Stoff für das Kleid - ein Viskosejersey von Stoff & Stil - war eigentlich für einen Jumpsuit (früher nannte man das Overall...) gedacht. Ich hatte mir auch schon fast das Schnittmuster für den Overall "Joy" von pattydoo gekauft, aber dann doch Zweifel gekriegt. Würde ich darin nicht aussehen wie in einem Schlafanzug? Ich konnte mir aus dem Stoff einen Overall an mir einfach nicht vorstellen (auch wenn Daniela von dem Blog Lusida likes vor ein paar Wochen einen schicken Overall aus genau diesem Stoff gepostet hat).

Gleichzeitig sagt mir eine innere Stimme, das ich unbedingt ein Maxi-Kleid brauche - diese Dinger sieht man im Moment ja auch überall und ich finde die echt toll! Ein Maxikleid konnte ich mir aus dem Stoff sehr gut vorstellen.

Bis zur Wahl des Schnittmusters verging dann allerdings noch ein bisschen Zeit. Ich habe mich letztendlich für das Maxikleid von Lillesol & Pelle entschieden, weil mir schon der Schnitt für das Knopfshirt (das zeige ich hier ein anderes Mal!) sehr gut gefallen hat. Das Shirt sitzt auch ohne Anpassungen bei mir super und ich habe gehofft, dass das bei dem Kleid auch so sein würde.

Und ich wurde nicht enttäuscht, denn wie erwartet ist auch beim Maxikleid die Passform für mich wirklich perfekt. Ich musste das Kleid nur etwas verlängern, ansonsten musste ich nichts ändern. Einfach zu nähen ist der Schnitt auch.



Das Schwierigste war eigentlich die Handhabung der großen Menge Stoff und das Zuschneiden unter Beachtung des Rapports. Damit habe ich mich ganz schön lange aufgehalten. Früher hätte ich die Stücke wahrscheinlich irgendwie zusammen genäht, aber mittlerweile ist es mir wichtig, dass an den Seiten das Muster möglichst gut aneinander passt. :)

Eine neue "Nähzutat" habe ich beim Nähen dann auch noch kennengelernt: das Framilonband, ein festes, durchsichtiges Gummiband, welches man bei Bedarf in die Träger und unter der Brust einnähen sollte. So leiern die Träger nicht aus und das Kleid sitzt unter der Brust schön eng.  


Und während ich mich so über mein Maxikleid freue, überlege ich gerade, ob ich von dem Stoff nicht "auf Vorrat" noch ein bisschen was bestellen soll. Er lässt sich einfach total gut verarbeiten und ich kann mir auch ein Shirt aus dem Stoff toll vorstellen. Und was den Jumpsuit betrifft - den nähe ich dann vielleicht ein anderes Mal.

Und wie ist das bei euch so? Habt ihr es auch schon mal gehabt, dass ihr aus einem für ein Projekt eigentlich schon fest eingeplanten Stoff dann doch was anderes genäht habt?

Liebe Grüße
Kathrin

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Donnerstag, 23. Juni 2016

Keine Zeit zum Nähen? Kimono Tee!

Ihr kennt das sicher. Eigentlich hat man gar keine Zeit zum Nähen. Aber es juckt so in den Fingern....

Zum Glück gibt es ja so super schnell genähte Schnitte wie das Kimono Tee von Maria Denmark, das aus nur zwei Schnittteilen (+Halsbündchen) besteht. Im Moment genau das richtige, da mit Projektstress auf der Arbeit und der Fußball-EM aktuell echt viel los ist.

Und so will ich auch nicht viele Worte verlieren, sondern zeige euch einfach die Bilder. :)


Und da ich meine Overlocknähte mittlerweile mit der normalen Nähmaschine vornähe, habe ich es auch geschafft, dass die Streifen auf den Schultern perfekt aufeinander treffen  (an den Seiten übe ich das noch...).


Ick freu mir. ;) Vor allem auch deswegen, weil sich der Jersey so angenehm trägt. Und der silberne Streifen, den man auf den Fotos mit etwas Fantasie erkennen kann, macht das Shirt auch zu einem edlen Teil.



Da die nächsten Wochen nicht ruhiger werden, bin ich froh, dass ich so trotzdem meiner Nähsucht fröhnen kann. ;)



Und wie macht ihr das wenn wenig Zeit zum Nähen ist? Lasst ihr die Maschine links liegen oder weicht ihr auch auf einfache Projekte aus?

Liebe Grüße, 
Kathrin 

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Donnerstag, 28. April 2016

Resteverwertung mit Frau Hennie

Die meisten Stoffsüchtigen und Nähverrückten kennen das leidige Thema: Stoffreste. Zu schön und zu groß, um sie wegzuwerfen, aber zu klein, um was Vernünftiges drauß zu machen. Bei Stoffresten aus Webware geht dss ja noch. Da kann man super patchworken. 

Aber was mache ich mit Jerseyresten? Schlüppis nähen habe ich probiert, aber ich mag keine Baumwollunterwäsche (zuviel Details, ich weiß...). Kindermützen und -halstücher fallen mangels Kind bisher aus. Und so wird die Kiste mit den Jerseyresten immer voller...

Mehr durch Zufall habe ich dann allerdings vor ein paar Wochen einen tollen Schnitt für eben diese Reste gefunden. Das Top "Frau Hennie" mit Racerback von schnittreif hat mich schon letzten Sommer angelacht. Aufgrund der hochzeitsbedingten Zeitknappheit im letzten Jahr habe ich dieses Nähprojekt dann allerdings verschoben. Und es dann jüngst am Wochenende vor unserem Teneriffaurlaub wieder hervorgeholt. Stichwort: "Ich hab ja gar nix anzuziehen!" ;)




Raffiniert finde ich an Frau Hennie neben dem Racerback vor allem die Teilung auf der Rückseite. Dadurch klappt es, dass ich mit den Resten von zwei Kurzarmshirts (dafür kaufe ich meist 80-100cm) genau eine Frau Hennie nähen kann.




Die Kanten habe ich mit einem Jerseystreifen versäubert und das Ganze dann noch mit der Zwillingsnadel abgesteppt. Vor der Zwillingsnadel hatte ich am Anfang einen Heidenrespekt. Aber mittlerweile macht es richtig Spaß,  damit zu nähen und ich finde, es sieht auch sehr professionell aus.




Da ich das Top mit der Overlockgenäht habe, war es total fix fertig und konnte sofort im Koffer verschwinden. Ich habe übrigens Größe M gewählt. Da ich es jedoch vom letzten schnittreif-Projekt noch in Erinnerung hatte, dass die Schnitte groß ausfallen, habe ich einfach die Nahtzugabe weggelassen. Passt perfekt.




Ich bin wirklich zufrieden mit meinm neuen Shirt. Das bleibt nicht das Letzte - die nächste Stoffrestekombi ist schon in Planung. :D

Viele Grüße, 
Kathrin 


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Donnerstag, 21. April 2016

Vorgeschmack auf den Sommer: Mit Frau Julie auf Teneriffa

Frau Julie begleitet mich nun schon eine Weile  - jetzt habe ich es endlich geschafft, mich auf Teneriffa mit ihr fotografieren zu lassen. Und bevor ihr euch jetzt weiter fragt, wer denn diese Frau Julie ist (die Schnittmusterjunkies wissen es natürlich längst), löse ich das Rätsel mal auf:

Frau Julie ist ein Schnittmuster für ein lockeres Sommerkleid von schnittreif aus Bremen (!), das ich mir schon im letzten Sommer aus einem wunderschönen Ringeljersey von Lillestoff genäht habe.




Da ich meine Overlock erst seit Oktober 2015 habe, habe ich sie noch mit meiner normalen Nähmaschine genäht. Leider wusste ich damals auch noch nicht, wie man es hinkriegt, dass Ringel an den Nähten genau aufeinander treffen. Daher sind sie leider ein bisschen verschoben. Aber das sehe wahrscheinlich eh nur ich. Und wenn man mal drauf achtet, sieht man, dass das bei vielen Kaufshirts auch so ist. :)




Beim nächsten Mal würde ich Frau Julie wahrscheinlich eine Größe kleiner nähen, denn ich finde, sie fällt etwas groß aus. Das hat mich vor allem an den Schultern gestört, die mir ursprünglich viel zu breit waren. Deshalb habe ich hier mit einem kleinen Tunnelzug und einer Raffung etwas getrickst. Was aus der Not geboren wurde gefällt mir jetzt allerdings richtig gut - ich muss unbedingt dran denken mir bei Gelegenheit noch mal ein Shirt mit so einer Raffung zu nähen. Ich weiß auch schon mit welchem Stoff...




Aber jetzt drifte ich ab und will lieber noch ein paar Worte zu Frau Julie schreiben. Schnitt und Anleitung könnte man vielleicht als "typisch norddeutsch" bezeichnen. Sprich kein unnötiger Schnickschnack, gradlinig und auf den Punkt. Alles in allem sehr gut nachvollzieh- und nähbar.

In der Taille wird Frau Julie ebenfalls durch einen Tunnelzug gerafft. Das hat den Super-Vorteil, dass auch ein kleines mit leckerem Urlaubsessen angefuttertes Bäuchlein gar nicht auffällt. ;)




Alles in allem fühle ich mich in Frau Julie einfach sauwohl. Dabei bin ich eigentlich gar nicht so der Kleidertyp. Aber dieses möchte ich am liebsten überhaupt nicht mehr ausziehen....




Ich geh mir dann noch mal einen Nachschlag vom Frühstücksbüffet holen... ;)

Viele Grüße aus Teneriffa,
Kathrin 

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Donnerstag, 10. Dezember 2015

Scarlett nach pattydoo als Langarmpulli

Ich hab's wieder getan! Ich habe mir wieder ein "Scarlett"-Shirt nach  pattydoo genäht! Dieses Mal allerdings als herbst-/wintertaugliche Langarmversion.


Dank meiner neuen Overlock-Maschine (darüber werde ich hier bei Gelegenheit auch noch mal berichten!) geht das Klamottennähen jetzt wirklich rucki-zucki und ich hatte das Teil an einem Nachmittag fertig. So konnte ich das Shirt am Wochenende gleich auf einer Geburtstagsfeier ausführen. Aber auch fürs Büro ist es das perfekte Wohlfühlshirt, mit dem man sich trotzdem nicht schämen muss, falls mal spontan ein Mitglied des Vorstands vorbeikommt (was zugegebenermaßen aber extrem selten passiert... *grins*).


Genäht habe ich das Shirt aus einem Baumwolljersey mit Retrodruck von stoffe.de. Der lag schon eine Weil bei mir im Stoffschrank rum und hat nun endlich die passende Verwendung gefunden.


Mit der Passform dieser Scarlett war ich allerdings am Anfang erst noch etwas unzufrieden. Ich hatte es mir eigentlich zunächst als "Unterzieh-Shirt" (zum Beispiel unter einer meiner geliebten Strickjacken) gedacht. Dafür finde ich es aber jetzt doch etwas zu weit.

Macht aber nichts, ich trage mein Shirt jetzt einfach wie einen Pullover mit einem Longsleeve drunter!

Am Hüftbündchen habe ich noch einen niedlichen Zierstich verwendet.

 

Genauso am Ärmelbündchen, das ich mit einem Blindstich genäht habe (das habe ich bei der Sendung "Verflixt und zugenäht" gelernt - Fernsehen bildet eben doch!).
 


So, und jetzt lasse ich mich bei RUMS von den Werken der anderen Mädels inspirieren!

Viele Grüße,
Kathrin

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Scarlett von pattydoo - bürotauglich und selbstgenäht

Mittlerweile habe ich zwar schon recht viele Kleidungsstücke selbst genäht, aber es ist nicht unbedingt etwas dabei, was ich ins Büro anziehen würde. Um das zu ändern, habe ich mir schon vor ein paar Monaten einige Meter Viskosejersey beim Stoffparadies in Osterholz-Scharmbeck und den Schnitt Scarlett von pattydoo besorgt.

Was soll ich sagen: Dieser Schnitt hat es auf Anhieb in die Riege meiner Lieblingsschnitte geschafft! Er ist einfach elegant ohne overdressed zu wirken und der Wasserfallkragen fällt total schön. Mein erstes Scarlett habe ich schon im September genäht. Allerdings ist es - da ich es so gerne trage - so oft in der Wäsche, dass ich es bisher nicht geschafft habe, es zu fotografieren. ;)

Gestern habe ich dann mein zweites Wasserfallshirt fertig und mich damit dann auch gleich vor die Kamera gestellt. Dank eines Stativs als Dauerleihgabe von meinem Papa und einer Fernbedienung für die Kamera, die ich zum Geburtstag bekommen habe, geht das jetzt auch ohne meinen Mann zu nerven. :P






Und hier einmal in seriös mit Blazer und Brille. ;)




Definitiv kundentermin-tauglich, oder?

Ich habe die Scarlett in Größe 40 und mit Bündchen genäht. Die nächste ist schon in Planung - ich werde mich dann mal an der Langarmversion versuchen.

Liebe Grüße,
Kathrin


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Donnerstag, 9. Juli 2015

"Ich will auch so eins!" - Kimono Tee mit Neonstreifen

So eines möchte ich auch - das war klar, als ich das Kimono Tee von Maria Denmark das erste Mal bei Fredi von Seemansgarn gesehen habe. Bis es dann soweit war, hat es allerdings noch ein bisschen gedauert. Vor gut drei Wochen kam dann aber der Jetzt-aber-wirklich-Anfall und ich habe mir in einer Näh-Session am Freitagabend so ein gutes Stück genäht.

An einem Abend - so schnell habe ich wirklich noch nie ein Shirt genäht! Das geht echt ruck-zuck und total easy! Und der weiche Jersey mit den gelben Neonstreifen vom Stoffmarkt kommt mit dem gradlinigen Schnitt richtig gut.

Und weil mir mein neues Shirt so gut gefallen hat, habe ich es gleich auf einer Kurzreise nach Berlin angezogen. Und auf die Geburtstagsparty von einem Nachbarn. Und da es danach natürlich erstmal in die Wäsche musste, habe ich es erst heute geschafft, mich von meinem Schatz darin fotografieren zu lassen.




Das krasse neongelb der Streifen kommt auf den Fotos leider nicht so gut rüber - in echt leuchten die total! Aber man sieht auf jeden Fall ganz gut, wie wohl ich mich in meinem ersten Kimono Tee fühle.

Der Schnitt wird definitiv noch mal genäht und kann zum Nachnähen wirklich wärmstens empfohlen werden. Falls ich euch jetzt "angefixt" habe - ihr kriegt den Schnitt über die Seite http://www.mariadenmark.com/blog/. Registriert euch einfach für den kostenlosen Newsletter  und ihr kriegt euer Schnittmuster zugeschickt.

Und, habt ihr jetzt auch Lust gekriegt, das Kimono Tee zu nähen?

Viele Grüße,
Kathrin

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Donnerstag, 14. Mai 2015

Garten- und Sofa-Ella

Richtig lange lag sie schon zugeschnitten bei mir rum, die "Ella" nach einem Schnitt von pattydoo in maritimem Ankerstoff. Dann kamen viele andere Nähprojekte dazwischen: Hoodie Riley, die Tasche für meine Tante und die Kreative Stoffverwertung.

Aber heute habe ich es endlich geschafft, die Ella fertig zu nähen. So richtig begeistert vom Ergebnis bin ich allerdings noch nicht - was aber auch an der dicken Erkältung liegen kann, die ich mir pünktlich zum langen Wochenende zugezogen habe. :( Deshalb gibt es die Fotos heute auch "ohne Gesicht", das ist nämlich heute ungeschminkt, mit Augenringen verziert und ziemlich "verschnoddert", wie wir hier im Norden sagen. ;)

Ich habe an der Ella ein paar Kleinigkeiten geändert, ich habe nämlich den Rock etwas verkleinert, weil der Baumwolljersey doch nicht so schön fällt und daher die Optik sonst wirklich zu "tonnig" gewesen wäre. Außerdem habe ich am Kragen eine kleine Raffung eingebaut und das Bündchen dort etwas verkürzt, weil mir der ursprüngliche Auschnitt etwas zu weit war.



Insgesamt finde ich das Kleid schon ganz okay. Vielleicht habe ich auch den falschen Stoff verwendet, ein fließender Viskosejersey wäre eventuell besser gewesen. Oder es ist einfach nicht mein Schnitt?

Ich bin mir deshalb unsicher, ob ich das Kleid mal in der Öffentlichkeit anziehen werde - wahrscheinlich wird es doch eher ein Garten- und Sofakleid. Bequem ist es auf jeden Fall und ich kann mir schon gut vorstellen, im Sommer damit in unserem Strandkorb rumzulümmeln!

Wie sieht es bei euch aus, hattet ihr auch schon Nähprojekte, mit denen ihr am Ende nicht so ganz glücklich ward und was ist letztendlich daraus geworden?

Viele Grüße,
Kathrin

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Donnerstag, 23. April 2015

"Fly Riley!" oder "One seam a day"

Vor ein paar Jahren hatte ich mal einen Mail-Newsletter mit dem Namen "One word a day" abonniert. Man erhält dort jeden Werktag eine Mail mit einem englischen Wort und zugehörigen Erklärungen und Eselsbrücken und kann so Tag für Tag sein Vokabular erweitern. Nach einem ähnlichen Prinzip habe ich gefühlt in den letzten Wochen den Kapuzenpullover "Riley" nach pattydoo genäht: "One seam a day", also "Eine Naht pro Tag". Wenn auch unterbrochen durch die Osterfeiertage und einen Kurzurlaub in Dublin.



Nach Dublin wollte ich den fertigen Pulli eigentlich schon mitnehmen... und das hätte auch sicher geklappt, hätte ich nicht am Karfreitag einen selten dämlichen Fehler gemacht. Über den Fehler habe ich mich an dem Tag tierisch geärgert und könnte mich jetzt aber tierisch totlachen darüber. 


Nach viel Gefummel (ich hatte gerade mit klammen Händen die ersten Knopflöcher meines Näh-Lebens als Einzuglöcher für die Kapuzenkordel genäht) war ich sehr froh, als endlich die Kapuze am Pulli befestigt war. Stolz warf ich mir den halbfertigen Pullover über, um ihn meinem Freund zu zeigen. Erst als ich strahlend vor ihm stand, fiel mir ein, dass hier irgendwas nicht stimmte... Warum hatte der Pulli denn jetzt plötzlich keine Tasche mehr vorne???!!!??

Wie kann man nur so blöd sein... ich hatte doch glatt in meinem Eifer die Kapuze falsch herum angenäht und trug die Kängurutasche auf dem Rücken!!! :D

Nach diesem kleinen Fehltritt (den ich zähneknirschend korrigierte) klappte allerdings alles tadellos (wenn auch mit vielen Pausen) und jetzt ist mein Riley endlich fertig. :)






Fazit: Ein saugemütlicher Pulli, in dem ich mich sofort wohl gefühlt habe - den Schnitt nähe ich bestimmt noch mal!

Und ihr, liebt ihr Hoodies genauso wie ich?

Viele Grüße,
Kathrin



Schnitt: Riley von pattydoo
Stoff: weinroter Sweat von stoffe.de, Baumwolljersey "Fly Feather" von Hamburger Liebe 

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Donnerstag, 29. Januar 2015

Maritime Liv

Es lässt sich nicht mehr verleugnen: Es ist Winter. Normalerweise würde man jetzt Loops, Mützen und Oberteile mit langen Ärmeln nähen. Aber ich habe mich in diesen Stoff und dieses Schnittmuster verliebt. Ich konnte nicht anders. Ich musst mir einfach eine maritime, sommerliche Liv nähen. Azyklisches Nähen sozusagen. Der nächste Sommer kommt bestimmt und bis dahin kann ich das Shirt auch gut unter eine Strickjacke tragen!


Maritimes Shirt "Liv" nach pattydoo - Frontansicht

Eigentlich müsste man dieses Shirt ja in maritimer Umgebung fotografieren - am Weserufer in Bremen oder im Hafen zum Beispiel. Aber bei den aktuellen Minusgraden habe ich diese Idee schnell wieder verworfen. Die blaue Wand und die Strandbilder im Hintergrund müssen als maritimer Hintergrund für den Moment ausreichen. 

Maritimes Shirt "Liv" nach pattydoo - Rückenansicht

Im Gegensatz zu meiner ersten Liv, bei der ich am Saum ein ca. 10 cm breites Bündchen genäht habe, hat dieses Shirt ein schmaleres Bündchen von ca. 5 cm bekommen. Das würde ich beim nächsten Mal vielleicht doch wieder anders machen, denn ich finde das Shirt wirkt mit dem breiten Bündchen doch noch etwas moderner.


Maritimes Shirt "Liv" nach pattydoo - Frontansicht


Aber trotzdem freue ich mich wie Bolle über mein neues Shirt und auch schon darauf, es im Sommer zu Jeansrock und Seglerschuhen anziehen zu können!

Wie sieht es bei euch aus - bereitet ihr euch auch schon näh-technisch auf den Sommer vor?

Liebe Grüße, 
Kathrin 

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